Der Füller oder auch Füllfederhalter ist mit einer metallenen Spitze / Feder versehen, mit deren Hilfe die Tinte auf das Papier übertragen wird. Hierbei wird die Kapillarwirkung genutzt, und die Tinte wird vom Papier aufgesogen. Im Regelfall wird die Tinte in einer Tintenpatrone gespeichert, oder auch von einem Tintenfass aufgenommen. Maßgebend für die Schreibqualität der Füller ist die Schreifeder. Sie besteht in der Regel aus Stahl oder Gold, und die Spitze ist mit einem harten Material bezogen, das eine lange Haltbarkeit gewährleistet. Diese Spitze wird auch als Iridium bezeichnet. Die meisten Füller haben eine punktförmige Spitze, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist: von extrafein bis doppelbreit.
Die meisten Füller werden wohl an Schulanfänger und Schüler verkauft. Sie gelten als das optimale Instrument, um das Schreiben zu erlernen. Kulis hingegen gelten in den Grundschulen eher als verpönt. Das Schreiben mit einem Füller verlangt dem Schüler ab, sauber und sorgfältig zu arbeiten. Außerdem hat die Füller-Tinte den Vorteil, dass sie mit einem Tintenkiller wieder vom Papier entfernt werden kann, und so kleinere Fehler korrigiert werden können. Kulis hingegen sind nicht wieder entfernbar.
Es gibt einige Hersteller von Füllfederhaltern, die bei der jungen Zielgruppe besonders beliebt sind, und die in den Schulen vermehrt zu finden sind: Lamy, Pelikan oder auch Schneider bieten Füller an, die nicht nur gut schreiben, sondern auch gut aussehen. Dann wiederum gibt es Füller, die Sammlerobjekte darstellen, und auch eine Kapitalanlage sein können: Die des Herstellers Montblanc. Diese Füller sind wohl die exklusivsten Schreibgeräte überhaupt, werden hochpreisig auf dem Markt angeboten – und können bis zu mehreren tausend Euro kosten. Der teuerste ist wohl der Montblanc Black Diamond, ein mit Diamanten besetzter Füller, der einen Wert von über 120.000€ hat.
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